Hier und dort sprießt zartes Grün.

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„So richtig geht es bestimmt am Gründonnerstag los“, quakte meine Entenfreundin Klara.

„Das ist bestimmt der Feiertag der erwachenden Natur.“ Eine schöne Idee, fand ich. Ein wenig hatte Klara damit sogar Recht, denn früher trugen Priester und Ministranten an diesem Tag beim Gottesdienst Gewänder in grüner Farbe – als Zeichen der Hoffnung und des sich erneuernden Lebens. „Das könnte dem Gründonnerstag seinen Namen gegeben haben“, sagte die Biberin Frau Dr. Raspelzahn. Als wir Enten heute unser Morgenbad nahmen, gesellte sie sich mal wieder zu uns. „Genau genommen weiß keiner mehr genau, woher der Name kommt“, erklärte sie. „Es gibt verschiedene Erklärungen.“ So soll es mal den Brauch gegeben haben, am Gründonnerstag vor allem grünes Gemüse und grüne Kräuter zu essen. „Die Menschen hofften, so etwas von der Kraft des Frühlings einzufangen und das Jahr über gesund zu bleiben“, sagte die Biberin. Einer anderen Erklärung zufolge hat der Name mit der Farbe Grün gar nichts zu tun. „Er kommt demnach von dem alten Wort ,greinen‘, das so viel wie weinen und wehklagen bedeutet.“ Am Karfreitag erinnern sich Christen an den Todestag Jesu. Der Gründonnerstag ist der Tag davor. Da wusste Jesus schon, was ihm bevorsteht. „Das war also ein sehr trauriger Tag“, sagte die Biberin. Eure Paula

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