Heute wird ein Glückstag für uns Enten am See – und das, obwohl Freitag, der 13.

Heute wird ein Glückstag für uns Enten am See – und das, obwohl Freitag, der 13.

ist. Der gilt vielen Zweibeinern ja als Unglückstag. Dabei stimmt das doch gar nicht. Das sieht man schon daran, dass wir Enten heute früh Besuch bekamen: Ein Zweibeiner kam mit einem flachen Stück Gebäck zu uns. Er zerbrach es in kleine Brocken und warf uns diese zu. Es dauerte keine Minute, schon hatten wir Enten alles wegschnabuliert. „Das war das Beste, was ich jemals gegessen habe“, schnatterte meine Entenfreundin Klara. „Das hat so weihnachtlich geschmeckt.“ Ente Agnes nickte. „Das war ja auch ein Pfefferkuchen“, quakte sie. „Du willst uns auf den Flügel nehmen“, schnatterte Klara. „Das hat gar nicht nach Pfeffer geschmeckt.“ Agnes lachte. „Die meisten Zweibeiner sagen heute auch ,Lebkuchen‘ zu diesem Gebäck“, quakte sie. Doch: Im Mittelalter nannten die Menschen alle Gewürze aus fernen Ländern einfach „Pfeffer“. Damit waren also nicht nur Pfefferkörner gemeint, sondern eben auch Nelken, Zimt, Ingwer und Muskat – Gewürze, die dem Pfefferkuchen seinen Geschmack geben. Der Name „Lebkuchen“ kommt übrigens von der flachen Form des Gebäcks, der einem runden Laib Brot ähnelt oder auch einem Fladen, lateinisch „libum“ genannt. Eure Paula

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