Als ich heute Morgen an den See watschelte, traf ich nur Ente Agnes.

Als ich heute Morgen an den See watschelte, traf ich nur Ente Agnes.

Dabei ist meine Entenfreundin Klara sonst die Erste beim Morgenbad. „Hoffentlich ist nichts passiert“, schnatterte Agnes. Wir watschelten zu Klaras Schlafplatz. Dort hockte unsere Entenfreundin noch im Nest. „Oh weh!“, quakte sie. „Ich habe Kopfweh, mir ist kalt, ich fühle mich gar nicht gut.“ In dem Moment kam Waschbär Waldemar vorbei. „Was ist mit Klara? Sieht aus, als hätte sie Fieber“, brummte er und wich zurück. „Vielleicht hat sie die Vogelgrippe. Da will ich mich nicht anstecken.“ Agnes winkte ab. „Fieber? Da müsste sie aber schon eine sehr hohe Temperatur haben.“ Etwa 40 Grad Körpertemperatur sind für eine Ente nämlich normal. Was aber stimmt: Enten können tatsächlich die Vogelgrippe bekommen. „Die Krankheit wird von winzigen Krankheitserregern, bestimmten Influenza-Viren, ausgelöst, die Vögel befallen“, schnatterte Agnes. Erwischt es eine Ente, wird die nur selten schwer krank. Vom Vogel zum Menschen schaffen es diese Viren selten. Solche Fälle gab es in Asien, wo manche Zweibeiner sehr eng mit ihren Hühnern zusammenleben. Klara war inzwischen eingeschlafen. „Gut so“, quakte Agnes. „Schlaf ist doch die beste Medizin!“ Eure Paula

Kommentare