Heute Abend sollte es so weit sein: Klaras großer Auftritt auf unserer Seebühne.

Heute Abend sollte es so weit sein: Klaras großer Auftritt auf unserer Seebühne.

Ich habe schon gequakt, dass meine Entenfreundin in einer Theatergruppe mitmacht, die die Biberin Frau Dr. Raspelzahn gegründet hat. „Hoffentlich klappt alles, und ich vergesse den Text nicht!“, quakte Klara besorgt und hüpfte nervös von einem Entenfuß auf den anderen. „Wird schon schiefgehen!“, schnatterte ich und drückte sie an mich. „Toi, toi, toi“, rief ich über ihre linke Schulter, um ihr Glück zu wünschen. So hatte ich das mal bei euch Zweibeinern beobachtet. Das war lange vor Corona, als ich als Entenreporterin einmal im Theater war. „Danke“, quakte Klara. „Du darfst dich nicht bedanken, das bringt Unglück!“, krächzte Waldkauz Ulrich. Früher habe man sogar dreimal über die Schulter gespuckt. „Das gilt aber schon seit ein paar hundert Jahren als unfein. Darum ahmt man nur noch das Spuckgeräusch mit ‚tf, tf, tf‘ nach. „Oder man krächzt eben ‚toi, toi, toi‘.“ Wozu? Früher glaubten die Zweibeiner, böse Geister würden neidisch werden, wenn sie einen Glückwunsch aussprechen oder ein Lob. Drei Mal auf den Boden spucken oder auf Holz klopfen, galt als Gegenzauber. Klaras Auftritt war übrigens – toi, toi, toi – ein großer Erfolg! Eure Paula

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