Der Herbst lässt sich nicht aufhalten – auch nicht von meiner Entenfreundin Klara, die vom ewigen Sommer träumt.

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Doch da hat die Erde was dagegen, wie uns unsere Freundin Agnes neulich gequakt hat. „Und viele Menschen auch“, schnatterte sie.

„Die müssen schließlich was essen.“ Das Wort „Herbst“ bedeutete nämlich ursprünglich „Erntezeit“. Erst später hat man die ganze Jahreszeit so genannt. „Aber geherbstet wird weiter“, quakte Agnes. „Herbsten“ nennen es die Menschen nämlich, wenn sie Weintrauben ernten – und die werden jetzt im Herbst reif. Die ersten Trauben haben sie schon geerntet. „Die Lese hat also begonnen“, quakte Agnes. „Was hat eine Zeitung mit Weintrauben zu tun?“, quakte Klara. „Ich quake doch nicht vom Zeitunglesen“, schnatterte Agnes. Das Wort kommt vielmehr von dem Verb „auflesen“, es geht also ums Einsammeln – genau wie die Weintrauben bei der Ernte. Die nennt man darum auch Weinlese. Die übernehmen heute übrigens immer öfter Maschinen. Sie haben die Form eines umgedrehten „U“s. In die Lücke in der Mitte passen genau die langen Reihen der Rebstöcke. Es sieht dann so aus, als hätte jemand die Maschine über die Pflanzen gestülpt. Statt die Trauben vorsichtig abzupflücken, rüttelt sie an den Rebstöcken und schüttelt so die Trauben herunter, die sie dann auch gleich einsammelt. Eure Paula

Zurück zur Übersicht: Bayern

Kommentare