Der Herbst ist auch die Zeit der Rotnasen – der Zweibeiner also, die sich eine Erkältung eingefangen haben.

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Der Herbst ist auch die Zeit der Rotnasen – der Zweibeiner also, die sich eine Erkältung eingefangen haben.

Neulich habe ich so eine schniefende Kollegin in der Zeitungsredaktion getroffen, wo ich immer meine Geschichten schreibe. In der Teeküche bereitete sie sich gerade einen heißen Tee zu. „Da sind Heilkräuter drin“, erklärte sie mir. „Wenn ich den Tee trinke, geht’s mir besser.“ Zurück am See schnatterte ich meinen Entenfreundinnen davon. „Die Zweibeinerin wäre besser daheim geblieben“, quakte Agnes. Aber das mit den Heilkräutern fand sie gut. „Es gibt viele Pflanzen, die heilsame Stoffe enthalten“, quakte sie – und schnatterte uns von kranken Wildtieren, die auch manchmal Heilkräuter nutzen. Schimpansen in Tansania zum Beispiel, einem Land in Ostafrika. Dort haben Forscher schon vor Jahrzehnten Affen beobachtet, die schwach und krank waren und sich sehr ungewöhnlich verhielten. Sie rupften Blätter von einem Strauch, kauten und schluckten sie, obwohl ihnen die offensichtlich ganz und gar nicht schmeckten. Doch: Diesen Tieren ging es bald wieder besser – sie wussten wohl genau, dass ihnen die Blätter helfen. Die Forscher fanden heraus, dass auch die Menschen in der Gegend diese Blätter nutzen – zum Beispiel bei Magenproblemen. Eure Paula

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