Heiß war der Sommer – und lang!

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Heiß war der Sommer – und lang! So viele Sonnentage habe ich in meinem Entenleben selten erlebt.

Selbst nahe am See, wo der Boden sonst eher feucht ist, war es diesen Sommer staubtrocken. „Wie in der Wüste!“, hatte ich mal zu meinen Entenfreundinnen gequakt. Dabei war ich noch nie in einer Wüste. „Das ist auch besser so. Wüsten sind gefährlich!“, quakte Agnes. „Dort sind schon viele Tiere und sogar Zweibeiner verdurstet.“ Das hatte Karpfen Franz-Josef gehört. Er blubberte mir vom Wasser aus zu, dass er gehört habe, dort wären auch schon Leute ertrunken. Das konnte ich kaum glauben. Doch Agnes quakte mir von der Sahara, der größten Wüste der Erde. Dort fällt an manchen Orten jahrelang kein einziger Regentropfen. Aber ganz selten passiert es eben doch. Darum gibt es dort auch Flussbetten, in denen aber meist kein Wasser ist. Sie sind ausgetrocknet, der Boden darin ist steinhart. Weil man dort leichter laufen kann, wandern Zweibeiner gern durch solche trockenen Flussläufe. Wenn es dann aber doch regnet, wird das gefährlich. Das Wasser sammelt sich dort nämlich und steigt schnell an. Oft entsteht dann eine Flutwelle – und wer von ihr überrascht und mitgerissen wird, kann tatsächlich in der Wüste ertrinken. Eure Paula

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