+++ Eilmeldung +++

Diego Maradona ist tot - Verband bestätigt: Fußball-Ikone mit 60 Jahren verstorben

Weltmeister von 1986 verstorben

Diego Maradona ist tot - Verband bestätigt: Fußball-Ikone mit 60 Jahren verstorben

Diego Armando Maradona ist tot. Der Argentinier ist im Alter von 60 Jahren verstorben. Das …
Diego Maradona ist tot - Verband bestätigt: Fußball-Ikone mit 60 Jahren verstorben

Ungewöhnliche Methode

Rätselhafte Vermissten-Suche mit Kleinanzeige: Wo ist Fanny?

Personensuche per Kleinanzeige: Alexander S. sucht nach einer Frau namens Fanny.
+
Personensuche per Kleinanzeige: Alexander S. sucht nach einer Frau namens Fanny.

Ein Foto aus dem Jahr 1959 von einem kleinen Jungen auf dem Arm einer Frau. „Wer kennt diese Frau?“ steht daneben, dazu eine Telefonnummer. Erschienen ist das Inserat in der Rubrik „Bitte melden“ in der Lokal-Zeitung. Was steckt dahinter?

VON MARKUS CHRISTANDL

Hausham - Aufgegeben hatte das Inserat Alexander S. aus Hausham (Kreis Miesbach). Der 82-Jährige blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Er ist aufgewachsen in Holzkirchen, begann als 14-Jähriger eine Lehre im Bergwerk, später arbeitete er in einer Spezial-Tiefbaufirma und war unter anderem am U-Bahnbau in München beteiligt.

S. ist Hobby-Autor, ein Buch hat er bereits veröffentlicht. Nun soll ein zweites folgen. „Dreimal sieben Jahre“, will er es nennen. Und es soll von seiner Kindheit in Holzkirchen handeln – von der Geburt bis zu seinem 21. Lebensjahr. Und hier kommt die Anzeige ins Spiel.

Die neue Anzeige von Alexander S.

Denn Alexander S. will das Bild, das ihn als Kind zeigt, in dem Buch verwenden. Und korrekt, wie er ist, sucht er die Frau, um sie um Erlaubnis dafür zu bitten. „Sie hieß Fanny Leitner“, sagt der Rentner, doch mehr zu ihrem derzeitigen Aufenthalt kann er nicht sagen. Welche Rolle sie denn in dem Buch spielen soll? „Ein Kapitel“, sagt S., aber auch das bleibt vorerst ein Geheimnis, sagt er.

Lesen Sie auch: Hinweise zu vermisster Brandenburgerin: Zeugen wollen sie kürzlich in der Region gesehen haben 

Die Anzeige erschien schon einmal. Und prompt kam ein Anruf von einer Frau. Es war nicht Fanny – aber jemand, der Fanny kannte. „Die wusste einiges“, erinnert er sich. Fanny sei erst im Schongauer Land gewesen, dann in München. Vielleicht schon unter anderem Namen. Mehr hat er nicht erfahren. Denn genau in dem Augenblick fiel ihm vor Aufregung sein Handy aus der Hand. Da lag das alte Nokia, der Akku daneben. Und das Gespräch war beendet, bevor S. die Frau nach ihrer Nummer fragen konnte – oder nach mehr Informationen zu Fanny.

Der Rentner hat aber auch für dieses Problem schon eine Lösung gefunden. Er hat einfach noch einmal eine Anzeige aufgegeben. Nun sucht er nach Fanny – und nach der Informantin. 

Kommentare