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Fahrplan für Sanierung und Erweiterung steht

3,6 Millionen Euro Gesamtkosten: „Haus der Kinder“ in Mehring geht in die heiße Phase

Bestandsbau mit Anbaufläche.
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Bestandsbau mit Anbaufläche.

Das Projekt „Haus der Kinder“ in Mehring geht in eine neue, voraussichtlich letzte Phase. Nach Absegnung der Sanierungs- und Erweiterungsvariante durch den Gemeinderat soll noch in diesem Jahr der Bauantrag gestellt werden. Auch der Förderantrag soll zeitnah auf den Weg gebracht werden. Vor der Entscheidung hat der beauftragte Planer Martin Staller im Gemeinderat die aktuellen Planungen, Kosten und den Fahrplan zur Umsetzung vorgestellt. 

Teisendorf - Demnach soll am 15. Dezember der Bauantrag beim Bauamt eingereicht werden. Im Januar und Februar 2022 sollen die Fachplanungen durchgeführt, Anfang März soll das erste Ausschreibungspaket verschickt werden. Die Leistungsvergabe soll im April erfolgen, der Baubeginn mit der Vorbereitung der Baufläche ist für Mai vorgesehen. Mit dem Hochbau soll dann Anfang Juni begonnen werden. Der Beginn des Innenausbaus ist für November 2022 eingeplant. Laut dem vorliegenden Zeitplan soll das Projekt bauseitig bis Mitte 2023 fertiggestellt sein. Nach einem Testlauf im August 2023, soll  das neue Haus  mit Beginn des Schuljahres 2023 in Betrieb genommen werden kann. 

Raum für vier Kindergruppen

Mit der Sanierung des Bestandsgebäudes und einem Anbau an der Ostseite wird Raum für die zwei Kindergartengruppen, eine Krippengruppe und eine Hortgruppe geschaffen werden. Im Bestandsgebäude soll im Erdgeschoss die Kinderkrippe und im Obergeschoß die Hortgruppe untergebracht werden. Im Neubau werden die zwei Kindergartengruppen zuhause sein. Der Haupteingang wird im Neubau untergebracht, mit zentralem Treppenhaus und Aufzug. Im Keller wird der Technikraum liegen sowie ein großer Mehrzweckraum, der von allen Gruppen genutzt werden kann. Das Gebäude wird barrierefrei gestaltet.

Ursprünglich war angedacht, die vorhandene Pelletsheizung zu erhalten. Nach der Besichtigung durch Experten soll diese jetzt jedoch komplett erneuert und auf dem neuesten technischen Stand gebracht werden. Auch eine Fußbodenheizung soll eingebaut werden. Auf Nachfrage von Gemeinderat Johann Rauscher (SPD), bestätigte Planer Staller, dass zur Zeit noch keine Photovoltaikanlage auf dem Dach in der Planung enthalten ist. Diese könne man zu einem späteren Zeitpunkt in Angriff nehmen, die Voraussetzungen dafür werden geschaffen. Rat Alois Stadler (CSU) wollte wissen, ob und welche Lüftungsanlage vorgesehen sei.

Die Planung wurde mit einer zentralen Lüftungsanlage gemacht, so Staller. Aus den Reihen der Gemeinderäte kam die Anregung, dies noch einmal zu überdenken und eventuell auf dezentrale Lüftungsanlagen umzusteigen. In einer längeren Diskussion sprachen sich die  Gemeinderäte für die Einhaltung des „KFW 40“ Standards aus. Dass heißt, dass der jährliche Primärenergiebedarf dreißig Kilowattstunden pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche nicht übersteigen darf. 

3,6 Millionen Euro Gesamtkosten

Die Gesamtkosten für die Sanierung des Bestandsgebäudes und den Neubau wurden von Staller mit rund 3,6 Millionen Euro angegeben. Die Gemeinde wird dazu eine Förderung nach dem Finanzausgleichsgesetz in Höhe von 1,4 Millionen Euro bekommen. Damit würden sich nach derzeitigem Stand für die Gemeinde bei diesem Projekt Kosten von rund 2,2 Millionen Euro ergeben.  

kon

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