„Hast du Waldemar gesehen?“ So quakte heute meine Entenfreundin Klara.

„Hast du Waldemar gesehen?“ So quakte heute meine Entenfreundin Klara.

Sie war nervös – „weil am Abend der Nikolaus kommt“, wie sie quakte. „Ich will ihm ein Gedicht quaken. Nur leider kenne ich keines. Ich habe gehofft, dass Waldemar mir hilft.“ Klara wollte ihn bitten, sich heimlich in die Dorfschule in der Nähe des Sees schleichen. „Da lernen die Kinder bestimmt Gedichte für den Nikolaus“, quakte Klara. Waldemar sollte versuchen, einen Zettel mit einem solchen zu finden. „Das trage ich dem Nikolaus vor“, quakte Klara. In dem Moment lugte Waldemar hinter einem Felsbrocken hervor. „Er darf mich nicht sehen“, brummte er – und meinte den Nikolaus. Waldemar fürchtete, dieser würde in seinem goldenen Buch all seine Schandtaten nachlesen – und seinem Begleiter, dem Krampus, ein Zeichen geben: dass er ihn in seinen Sack steckt. „Aber in dem Buch stehen doch auch die guten Taten“, quakte Klara. „Wenn du mir mit dem Gedicht hilfst, drückt der Nikolaus bestimmt beide Augen zu!“ Eure Paula

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