Ein Hämmern hat uns Enten kürzlich aus dem Schlaf gerissen.

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Ein Hämmern hat uns Enten kürzlich aus dem Schlaf gerissen.

„Huch, was ist das? Wird am See gebaut?“, quakte Klara. Ich schüttelte den Kopf. „Das muss was anderes sein, das Geräusch kommt von oben.“ Da entdeckte ich die Krachmacher: Es waren zwei Spechte, die auf den Stamm eines alten Baumes hämmerten. Ich bemerkte einen langen Wurm im Schnabel eines Spechtes und war erstaunt. „Seit wann leben Würmer auf Bäumen?“, schnatterte ich. Offenbar hatte ich das laut gefragt, denn die Spechte hörten auf zu klopfen und schauten zu uns Enten hinunter. „Von welchen Würmern schnatterst du?“, rief der eine. „Ich finde hier nur Käfer, Spinnen und Raupen. Ah, da ist wieder eine.“ Wieder sah ich das wurmartige Ding aus dem Spechtschnabel schnellen. Jetzt erkannte ich, was das wirklich war: die Zunge, an der nun eine Raupe klebte. Der Specht ließ beides im Schnabel verschwinden. „Deine Zunge ist aber lang!“, quakte ich. Der Specht nickte. „Etwa zehn Zentimeter lang sogar – und das ist auch gut so“, rief er. Dank vieler Muskeln ist die Spechtzunge sehr beweglich – und damit perfekt, um aus Gängen im Holz Raupen und Insektenlarven zu fischen. Dazu muss der Specht aber erst Löcher in den Baumstamm hämmern. Eure Paula

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