„Habt ihr eine Idee, was das für Vögel waren?“, schnatterte meine Entenfreundin Klara gestern.

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„Habt ihr eine Idee, was das für Vögel waren?“, schnatterte meine Entenfreundin Klara gestern.

Sie hatte trotz der eisigen Kälte einen Ausflug ins Gebirge gemacht. Genauer gequakt in ein verschneites Tal, wo sie Entenfreunde besuchen wollte. Und dort hatte sie zwei fremde Vögel mit schwarzem Gefieder und orangerotem Schnabel getroffen. „Die haben behauptet, sie seien Amseln“, quakte Klara. „Aber je länger ich darüber nachdenke, desto eher denke ich, dass die mich bloß auf den Flügel nehmen wollten.“ Die beiden seien „nie im Leben“ Amseln gewesen. „Dazu waren sie viel zu groß“, quakte Klara. „Ob das vielleicht Raben waren? Aber die haben doch schwarze Schnäbel, das kann also auch nicht sein.“ Nur die Saatkrähe, die auch zu den Rabenvögeln gehöre, habe einen Schnabel, der an den Rändern grauweiß gefärbt ist. „Aber sonst?“ „Wir sind Riesenamseln“, hatten ihr die schwarzen Vögel gekrächzt. „Kein Wunder, wenn du noch nie von uns gehört hast. Uns gibt es nur in den Bergen.“ Meine Entenfreundin Agnes lachte. „Diese gefiederten Bergfexe haben Sinn für Humor“, quakte sie. „Das waren garantiert Alpendohlen. Diese Rabenvögel haben einen orangefarbenen Schnabel.“ Agnes plusterte sich auf, und ich hatte das Gefühl, das lag nicht nur an der Kälte: Wahrscheinlich fand sie Klaras Unwissen einfach federsträubend! Eure Paula

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