Habt ihr auch Besuch von den Sternsingern bekommen?

Habt ihr auch Besuch von den Sternsingern bekommen?

Dann habt ihr vielleicht noch den Duft von Weihrauch in der Nase. Denn Sternsinger haben oft ein Weihrauchfass dabei. Schließlich sollen die Weisen aus dem Morgenland einst Gold, Weihrauch und Myrrhe als Geschenk zur Krippe gebracht haben. „Ich finde, das riecht nach Kirche“, quakte meine Entenfreundin Klara. „Erinnert ihr euch noch, als wir unsere Freundin, die Kirchenmaus, besucht haben? In der Dorfkirche roch es stark nach Weihrauch.“ Die Zweibeiner hatten kurz zuvor Gottesdienst gefeiert. „Ich mag den Duft dieses Harzes“, piepste die Kirchenmaus. Klara wunderte sich. „Von welchem Harz piepst du?“, quakte sie. „Na, von dem Harz, das man verbrennen muss, damit der duftende Rauch überhaupt entsteht“, piepste die Maus – nämlich das Harz des Weihrauchbaumes. Genau gequakt gibt es verschiedene Arten. Weihrauchbäume wachsen in trockenen Halbwüsten – zum Beispiel in Arabien, aber auch in Somalia. Ab April ritzen die Zweibeiner Stämme und Äste an, damit Harz herauskommt. Dieses fangen sie dann auf und lassen es mehrere Wochen lang trocknen. Das ist ganz schön aufwendig. Daher ist Weihrauch sehr wertvoll und auch recht teuer. Eure Paula

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