Ich habe gestern Nacht vom Meer geträumt – von Wellen und Sand und dem unverwechselbaren Geruch von Salzwasser und Sonne auf dem Gefieder.

Ich habe gestern Nacht vom Meer geträumt – von Wellen und Sand und dem unverwechselbaren Geruch von Salzwasser und Sonne auf dem Gefieder.

Als wir Enten heute früh in unseren Nestern aufwachten, schnatterten wir über die Südsee, über Korallenriffe und Fische, deren Farben leuchten. „Es gibt auch kunterbunte Korallen, die leuchten, um sich vor der Sonne zu schützen“, schnatterte Klara. Agnes erklärte uns, was sie meinte. Sie war mal im Tierpark in München gewesen, und dort hatte der Tierpfleger am Abend das Licht aus- und eine Taschenlampe mit blauem UV-Licht angeschaltet. Da leuchteten die Korallen, die unter der Tageslichtlampe grün und braun aussahen, plötzlich gelb oder rot. „Das passiert, weil die Korallen das gefährliche, kurzwellige UV-Licht der Sonne in langwelliges Licht umwandeln können. Das strahlen sie dann wieder ab – und machen es so ungefährlich“, schnatterte Agnes. Den Sonnenschutz brauchen sie vor allem für die Algen, die in ihrem Inneren leben und so gut geschützt sind. Im Gegenzug füttern sie die Korallen sozuquaken, indem sie sie mit lebenswichtigen Kohlehydraten versorgen – eine Lebensgemeinschaft, von der beide profitieren. „So was nennt man Symbiose“, quakte Agnes. Eure Paula

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