Grenzkontrolle bremst die Bahn

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München/Kiefersfelden – Im Vorfeld des Brenner-Gipfels, der am Montag in München stattfindet, fordert die Allianz pro Schiene Erleichterungen für den Güterverkehr der Bahn.

Durch die Grenzkontrollen auf der Strecke Verona–München gebe es mittlerweile eine Verspätung der Güterzüge von im Schnitt vier Stunden. Damit gerate das Wachstum des alpenquerenden Schienengüterverkehrs „ernsthaft in Gefahr“, sagte der Geschäftsführer des Verbands, Dirk Flege.

Am Sinn der Kontrollen zweifelt Flege nicht. Aber er fordert mehr Grenz-Personal. Derzeit könnten nur zwei Züge pro Stunde kontrolliert werden. „Bei sechs Zügen, die pro Stunde in Süd-Nord-richtung fahren, ist das viel zu wenig.“ Der Brenner-Gipfel am Montag ist von der EU-Kommission anberaumt worden. Anlass war die Lkw-Blockabfertigung von Tirol. Sie führte zu mehr Staus auf der A 93 und A 8, worüber sich Bayern beschwert.  mm

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