Gestern unterhielten wir Enten uns über eine Reise, die ich einmal nach Paris gemacht hatte – also nach Frankreich.

Gestern unterhielten wir Enten uns über eine Reise, die ich einmal nach Paris gemacht hatte – also nach Frankreich.

Dort sprachen Zweibeiner über den Eiffelturm. Der eine sagte, dass dieser Turm im Winter schrumpft und im Sommer wächst – ein Längenunterschied von 15 Zentimetern. Ente Agnes nickte: „Davon habe ich gehört“, schnatterte sie. „Aber warum das so ist, habe ich vergessen.“ Während wir so darüber grübelten, kam die Biberin Frau Dr. Raspelzahn. „Oh, ich denke, ich kann Ihnen da weiterhelfen“, meinte sie, als wir sie danach fragten. „Es liegt an der Temperatur! Fast alle Körper dehnen sich bei Wärme aus und ziehen sich bei Kälte zusammen – das ist ein Gesetz der Physik.“ Besonders gelte das für Metalle: Sie nehmen Hitze und Kälte sehr gut auf. „Der Eiffelturm besteht überwiegend aus Metall: aus Stahl“, erklärte die Biberin. „Wie geht das genau?“, fragte Ente Klara. „Alle Körper bestehen aus winzigen Teilchen, den Atomen. Die wiederum bilden größere Einheiten, die Moleküle. Wird etwas wärmer, bewegen sich die Atome innerhalb eines Moleküls stärker – und brauchen mehr Platz.“ Darum dehne sich Stahl bei Hitze aus. Bei Kälte sei es umgekehrt. Weil der Eiffelturm mehr als 300 Meter hoch ist, macht das eben satte 15 Zentimeter aus. Eure Paula

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