Als ich gestern über den See schwamm, bin ich tierisch erschrocken: Ich hatte meinen Kopf kurz nach hinten gedreht – und blickte in leuchtend rote ...

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Als ich gestern über den See schwamm, bin ich tierisch erschrocken: Ich hatte meinen Kopf kurz nach hinten gedreht – und blickte in leuchtend rote Augen.

Ich schauderte und blickte mich schnell nach meinen Entenfreundinnen Agnes und Klara um. Doch als sie zu mir geschwommen waren, waren die Augen verschwunden. Da hörten wir neben uns im Wasser ein Blubbern – ein Vogel mit glänzenden Federn und dunklem Federschopf tauchte auf. „Guten Tag“, schnatterte der Vogel. Er sah ein wenig aus wie Haubentaucher Haubi, war aber etwas kleiner, hatte einen schwarzen Hals, goldfarbene Ohrenbüschel und leuchtend rote Augen. Seitlich am Körper spitzten rötliche Federn hervor. „Ich bin Blacky und neu hier. Ich bin ein Schwarzhalstaucher.“ Er verriet uns, dass er gerade dabei war, eine Art Tanz zu üben, mit dem er bald Vogeldamen von sich überzeugen will. „Als Erstes tauche ich dabei ab, um direkt vor der Dame aufzutauchen“, schnatterte er. „Nach dieser Geisterpose kommt der Pinguintanz.“ Dabei strampelte Blacky mit den Füßen und hob so den vorderen Teil seines Körpers weit aus dem Wasser. „Jetzt die Katzenpose“, schnatterte er und hob die Flügel. Die Federn daran und die auf dem Kopf stellte er wie eine Haube auf. „Bravo!“, quakte Klara und klatschte mit den Flügeln. „Das gefällt den Vogeldamen bestimmt.“ Blacky freute sich. „Hoffentlich finde ich auch eine!“ Eure Paula

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