Gestern Nacht hatte ich einen wilden Traum: Ich saß bei einer Hexe auf dem Besen und sauste mit ihr von Haus zu Haus.

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Gestern Nacht hatte ich einen wilden Traum: Ich saß bei einer Hexe auf dem Besen und sauste mit ihr von Haus zu Haus.

Wir flitzten durch die Kamine und sausten so schnell herum, dass mir ganz schwindlig wurde. Plötzlich hörte ich ein Quaken – und wachte auf: Es war meine Freundin Agnes, die mich aus dem Traum gequakt hatte. „Stell dir vor, ich bin zusammen mit Hexe Befana auf ihrem Besen durch die Nacht geflogen“, quakte ich. Ihr wisst schon, die gute Hexe, die in Italien den Kindern in der Nacht zum Dreikönigstag Gaben bringt. Was ich nicht wusste: Wie die Menschen auf diese Geschichte mit der Hexe gekommen sind. Antworten fand ich in einem Buch in der Bibliothek der Biberin Frau Dr. Raspelzahn: Offenbar glaubten die Zweibeiner in Italien schon vor sehr langer Zeit an Hexe Befana. Nachdem das Jesuskind zur Welt gekommen war, wollte sie das Neugeborene besuchen – ähnlich wie die Heiligen Drei Könige. Allerdings war da der Stern, der ihnen Weg zur Krippe wies, schon erloschen – so erzählt man sich das. Daher fliegt sie von einem Haus zum anderen und beschenkt die Kinder – in der Hoffnung, dass auch das Jesuskind darunter ist. So ähnlich wie der Nikolaus, legt sie ihre Gaben in Stiefel, Socken oder Schuhe. Eure Paula

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