Gestern kickte Waschbär Waldemar eine leere Cola-Dose herum.

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Gestern kickte Waschbär Waldemar eine leere Cola-Dose herum.

Er hatte sie am Ufer entdeckt und lud Ente Agnes zu einer Runde Dosen-Fußball ein. Das war die Gelegenheit für mich:

Ich schlich mich von hinten an die beiden heran – und machte plötzlich ganz laut „Quaaak!“ Ich konnte sehen, wie sich Waldemars Fellhaare am Nacken aufstellten. Auch Agnes schien größer geworden zu sein – ihre Federn hatten sich vor Schreck aufgeplustert. Die beiden schimpften erst, beruhigten sich aber schnell wieder. „Täusche ich mich oder ist Agnes größer geworden?“, fragte Waldemar. Ich nickte. „Sie hat sich so erschreckt, dass sich ihre Federn aufgestellt haben – darum“, quakte ich. „Deine Fellhaare haben sich auch aufgestellt.“ Das hatte Waldemar gar nicht bemerkt. „Dass sich deine Haare und bei mir meine Federn vor Schreck aufstellen, ist praktisch“, quakte Agnes. „So sehen wir größer aus. Da überlegt sich mancher Angreifer zwei Mal, ob er sich wirklich mit uns anlegen soll. Die Haare stellen sich daher auch auf, wenn Tiere sagen wollen: „Leg dich bloß nicht mit mir an, du kleiner Wicht!“ Auch bei Zweibeinern stellen sich die Haare auf, wenn sie Angst haben, sich erschrecken oder ihnen kalt ist: Weil sie viel weniger Haare haben, sehen sie dann aus wie gerupfte Gänse. Eure Paula

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