Gestern war es heiß am See.

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Gestern war es heiß am See. Klara, Agnes und ich blieben darum die meiste Zeit im Wasser.

„Ich sterbe vor Langeweile“, klagte Klara irgendwann „Es ist viel zu warm, um etwas zu unternehmen.“ Plötzlich begann es neben ihr im Wasser zu blubbern und Karpfen Franz-Josef streckte seinen Kopf aus dem Wasser. „Servus beinand!“, blubberte er. „Wir haben dich lang nicht gesehen!“, quakte Klara. „Was treibst du da unten im See?“ Franz-Josef zuckte mit den Seitenflossen. „Ja mei, da drunt gibt’s ned fui zum doa“, blubberte er. Zumal unser See „ned so diaf“ wie der Ozean sei. Am tiefsten ist der im Marianengraben. Das ist eine lange Rinne, die sich etwa 2000 Kilometer östlich der Philippinen im Pazifischen Ozean in den Meeresboden gräbt. Dort geht es an der tiefsten Stelle etwas mehr als 11 000 Meter hinab. So tief hat es bisher nur ein Unterwasser-Roboter geschafft – ohne Menschen. Allerdings sind zwei Zweibeiner im Jahr 1960 mit ihrem Tauchboot bis auf 10 916 Metern hinabgetaucht. „Ist das nicht ein quaktastischer Rekord?“, schnatterte Ente Agnes begeistert. Im Durchschnitt ist das Meer allerdings „nur“ 3 800 Meter tief. Im Vergleich dazu ist die deutsche Ostsee fast schon seicht: Dort geht es bis auf 459 Meter hinunter. Eure Paula

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