Gestern hatte uns Frau Dr.

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Raspelzahn erklärt, welch belastbare Werkzeuge die Biberzähne sind. „Aber wir Enten brauchen uns mit unseren Nestern auch nicht zu verstecken“, quakte da Klara.

An Stelle meiner Freundin hätte ich ja meinen Schnabel gehalten. Denn gerade Klaras Nest sieht meist recht zerrupft aus. Ich gebe mir da schon mehr Mühe. „Mit einem Webervogel kannst du es aber noch lange nicht aufnehmen“, quakte da Agnes und rückte ihre Brille zurecht. Die Webervögel leben im Süden Afrikas. Statt eines Webstuhls oder wenigstens eine Nadel verwenden sie als einziges Werkzeug ihren feinen Schnabel.

Meister in der Webkunst sind dabei nicht etwa die Webervogel-Damen. Das Nest bauen allein die Männer. Denn nur wer eine besonders schöne Behausung vorweisen kann, hat eine Chance bei den Frauen. Als Material verwenden sie Grashalme. „Die fädelt und knotet der Vogel geschickt ineinander“, erklärte Agnes. So webt er eine kugelrunde Kinderstube.

Allein das Aussehen beeindruckt die Webervogel-Damen aber noch nicht. „Das Nest muss auch stabil sein“, quakte Agnes. Schließlich sollen darin die Vogelküken heranwachsen. Deswegen machen die Damen einen Belastungstest: Sie krallen sich außen am Nest fest und beginnen heftig zu ruckeln. Nur wenn es das aushält, sind sie zufrieden. Eure Paula

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