Gestern hätte es am See fast einen Unfall gegeben: Ein Eichhörnchen wäre beinahe mit meiner Entenfreundin Klara zusammengestoßen.

Gestern hätte es am See fast einen Unfall gegeben: Ein Eichhörnchen wäre beinahe mit meiner Entenfreundin Klara zusammengestoßen.

Sie watschelte am Boden herum, als das Pelztier mit einer Nuss den Stamm hinab huschte. Es konnte nur knapp ausweichen. „Gerade noch mal die Kurve gekriegt“, rief es Klara zu. „Pass doch auf!“, quakte sie. „Wozu diese Eile?“ Das Eichhörnchen hob die Pfoten. „Tut mir leid. Ich wollte dich nicht überrennen“, sagte es. „Aber jetzt im Herbst muss ich mich sputen. Ich will im Winter nicht hungern.“ Das Eichhörnchen war dabei, Vorräte anzulegen. Es deutete mit der Schnauze auf die Nuss in seinen Vorderpfoten. „Die muss ich vergraben. Und noch viele andere“, sagte es. „Ich hätte weniger Arbeit, wenn ich nur nicht so vergesslich wäre.“ Viele seiner Vorräte wird das Eichhörnchen im Winter nicht wiederfinden. „Schon gut“, quakte Klara. „Du solltest wie der Igel Winterschlaf halten.“ Das Eichhörnchen lachte. „Dafür sind wir zu quirlig, wir halten Winterruhe.“ Dann kuschelt es sich in sein kugeliges Nest, den Kobel, und schläft. Aber jeden oder jeden zweiten Tag wird es für ein, zwei Stunden wach. Dann stillt es seinen Hunger mit seinen Vorräten. „Darum muss ich jetzt auch weitermachen“, rief es. Schon war es weg. Eure Paula

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