Gestern war ich endlich mal wieder mit meiner Entenfreundin Klara im Tierpark.

Gestern war ich endlich mal wieder mit meiner Entenfreundin Klara im Tierpark.

„Komisch, so leer war es hier noch nie“, quakte Klara. Ich nickte. „Weil der Zoo wegen des Coronavirus geschlossen hat“, erklärte ich meiner Freundin. „Umso besser. Dann können wir ungestört mit den Tieren quaken“, schnatterte Klara. „Lass uns unsere Känguru-Freundin Winnie besuchen!“ Wir flatterten zu ihrem Gehege. „Es ist so schön, euch zu sehen – gerade jetzt, wo es so langweilig hier ist“, quiekte Winnie. Sie liebt es, den Zoobesuchern zuzuschauen. „Die stellen oft so komische Fragen. Eine Frau fragte mal, ob Kängurus ständig trächtig, also schwanger sind? Dabei weiß das jedes Kängurukind.“ Wir Enten wussten es nicht. „Bei uns kommen die Babys nach 30 Tagen als unreife Embryos auf die Welt“, erklärte Winnie. Die Winzlinge müssen dann in den Beutel ihrer Mama kriechen. Dort saugt sich das Baby an einer Zitze fest und lässt diese rund siebzig Tage nicht mehr los. Nach etwa fünf Monaten streckt es das erste Mal den Kopf aus dem Beutel, ein bis zwei Monate später verlässt es den Beutel. Seine Mama ist da schon wieder trächtig. Die befruchtete Eizelle, aus der das nächste Kind wachsen wird, trug sie nämlich schon zuvor im Körper – quasi als Reserve. Eure Paula

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