Gestern brachte ein Zweibeiner ein Schmankerl an den See: Es war Zwieback, den er mit den Händen zerkrümelte und ans Ufer warf.

Gestern brachte ein Zweibeiner ein Schmankerl an den See: Es war Zwieback, den er mit den Händen zerkrümelte und ans Ufer warf.

Waldkauz Ulrich und Ente Klara stürzten sich sofort darauf. „Stopp, wir wollten doch in der Fastenzeit auf Zweibeiner-Leckereien verzichten“, quakte meine Freundin Agnes. „Papperlaquak“, schnatterte Klara. „Sonntage waren auch früher keine Fastentage.“ Agnes nickte. „Stimmt, daran habe ich nicht gedacht“, quakte sie erleichtert und schnappte sich nun auch einige Stücke. „Zwieback ist so schön knusprig“, quakte sie. Klara stimmte ihr zu: „Wie bekommen die Zweibeiner das nur hin?“ Eine Antwort bekam sie erst, als der letzte Krümel aufgefuttert war – und zwar von Ulrich: „Bestimmt schmeckt Zwieback so gut, weil das kein gewöhnliches Brot ist“, krächzte er. Nach dem ersten Backen kommt das längliche Brot aus dem Ofen, wird in Scheiben geschnitten und dann ein zweites Mal gebacken. Von diesem „zwiefachen“ Backen kommt auch der Name des Zwiebacks. Vor allem aber entsteht so ein besonders wasserarmes Gebäck, das nicht nur knusprig ist, sondern viel länger hält. Darum war es früher beliebt auf Schiffsreisen. Denn mitten auf dem Meer konnte man nicht mal schnell zum Bäcker gehen. Eure Paula

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