Gern hätten wir das Reich des Maulwurfs gesehen, das tief unter einer Wiese am See liegt.

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Gern hätten wir das Reich des Maulwurfs gesehen, das tief unter einer Wiese am See liegt.

Ich habe euch ja schon gequakt, dass dort sehr viele Maulwurfshügel sind, die im Winter steif gefroren sind. „Im Sommer hat mir der Maulwurf mal erzählt, er hätte es sich dort unten gemütlich eingerichtet.“ So soll in der Mitte seiner Burg eine schöne Kammer liegen, die er mit Gras ausgepolstert hat. „Sie ist sein Schlafzimmer und hier kommen auch die Kinder zur Welt“, quakte Agnes. Wie der Maulwurf wohnt auch der Dachs in einer unterirdischen Burg – sogar mit seiner ganzen Großfamilie. Und wie Maulwürfe halten Dachse Winterruhe. Sie verlassen ihren Bau derzeit kaum. Ende Februar oder im März bekommen sie Nachwuchs. Darauf haben sie sich vorbereitet: Dachsweibchen haben im Herbst eine Kammer angelegt, die sie weich mit Laub und Gras ausgepolstert haben. Schwanger sind die Dachsdamen sogar schon seit dem Sommer. In dieser Zeit finden sich bei den Dachsen Paare. Damit die Kleinen nicht im Herbst oder Winter zur Welt kommen, nutzen Dachse einen Trick, die sogequakte Keimruhe: Die befruchteten Eier ruhen erst einmal nur. Erst ab Dezember wachsen dann nach und nach die Dachsbabys heran: So haben diese bessere Überlebenschancen. Eure Paula

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