Gericht kippt Pistensperrung

Garmisch-Partenkirchen – Tourengeher im Skigebiet Garmisch-Classic dürfen aufatmen: Die dort verhängten Pistensperrungen sind nicht rechtmäßig. Das hat das Verwaltungsgericht München entschieden und damit eine Anordnung des Marktes Garmisch-Partenkirchen gekippt.

Der hatte die Pisten mit Verweis auf Sicherheitsbedenken für Tourengeher gesperrt. Das Gericht bezeichnete die befürchteten Zusammenstöße von Skifahrern und Tourengehern als „abstrakte Gefahr“ – es gelte das freie Betretungsrecht der Natur. Die Bayerische Zugspitzbahn will keinen Einspruch gegen das Urteil einlegen. Kläger war der Verein der Skitourensportler. Auch im Spitzinggebiet sind Sperrungen in dieser Woche aufgehoben worden.  kat

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