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Über 1000 Vernehmungen und Befragungen durch Ermittler

Toter auf Einöd-Hof im Landkreis Rottal-Inn: So laufen die Ermittlungen ein Jahr nach der Tat

Im Landkreis Rottal-Inn geht das Rätselraten um einen mysteriösen Leichenfund weiter
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Im Landkreis Rottal-Inn geht das Rätselraten um einen mysteriösen Leichenfund weiter
  • Sebastian Aicher
    VonSebastian Aicher
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Am 22. Juli 2021 wurde im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn eine Leiche auf einem Bauernhof gefunden. Der Mann wurde laut Polizei mit einer Schrotflinte erschossen. Über ein Jahr später haben die Ermittler trotz zahlreicher Vernehmungen und Befragungen noch immer keine heiße Spur.

Geratskirchen (Landkreis Rottal-Inn) – Auf einem Bauernhof in Niederbayern wurde am 22. Juli 2021 eine männliche Leiche entdeckt. Wie die Polizei wenig später bekannt gab, handelte es sich dabei um einen 39 Jahre alten Mann, der auf grausame Art und Weise mit einer Schrotflinte getötet wurde. Seine Lebensgefährtin fand den Toten damals in den frühen Morgenstunden.

Seither waren zahlreiche Ermittler damit beschäftigt, die konkreten Hintergründe der schrecklichen Tat aufzuklären. Nach über einem Jahr und mehr als 1000 Vernehmungen und Befragungen fehlt den Beamten allerdings noch immer die berühmte heiße Spur.

Ermittlungen gegen zwei Tatverdächtige eingestellt

Wie die Staatsanwaltschaft Landshut und das Polizeipräsidium Niederbayern nun in einer gemeinsamen Pressemitteilung erklären, wurden auch im europäischen Ausland bereits Ermittlungen durchgeführt. „Dort fanden im Wege der internationalen Rechtshilfe Durchsuchungsmaßnahmen und Spurenauswertungen statt. Trotzdem mussten die Ermittlungen gegen zwei Tatverdächtige, die zunächst ins Visier der Ermittler gerieten, eingestellt werden“, heißt es seitens der Ermittler.

Direkt nach der Tat geriet ein Mann aus dem näheren Umfeld des Opfers in das Visier der Polizei, doch der Tatverdacht gegen den Mann konnte noch am Tattag entkräftet werden. Auch gegen einen österreichischen Bekannten des 39-Jährigen wurde ermittelt, da dieser Zugang zu Schrotflinten hatte. „Diese konnten zunächst bei den Durchsuchungsmaßnahmen nicht sichergestellt werden. Mittlerweile wurden die Waffen jedoch andernorts aufgefunden, sie konnten jedoch als Tatwaffen ausgeschlossen werden“, so die Polizei.

Polizei setzt satte Belohnung aus

Da trotz der intensiven und aufwendigen Maßnahmen – insbesondere im persönlichen Nahfeld des Opfers – ein Täter bisher nicht ermittelt werden konnte, weiten Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft die Ermittlungen nochmals auf das weitere Umfeld des Opfers aus.

In diesem Zusammenhang ist man erneut auf die Mithilfe aus der Bevölkerung angewiesen. Für sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, ist eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt.

aic

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