Geflügelte Gäste, die nur den Winter über bei uns leben: Davon gibt es gerade einige am See.

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Geflügelte Gäste, die nur den Winter über bei uns leben: Davon gibt es gerade einige am See.

Auch ein Seidensänger aus dem Kaukasus, einem Gebirge weit im Osten, verbringt die kalte Zeit lieber bei uns. Als er mir zwitscherte, dass sogar die Vögel im Kaukasus von der Reporterente Paula gehört hätten, blieb mir der Schnabel offen stehen. „Schnatter doch mal: Was machst du bei der Zeitung?“, zwitscherte er. Ich quakte ihm von meinen Geschichten – und von den Zweibeinern, mit denen ich zusammenarbeite. „Sie nehmen mir oft das Tippen ab“, quakte ich. „Mit Flügeln und Watschelfüßen ist das mühsam.“ Der Seidensänger lauschte begeistert. „Da bekommst du bestimmt mit, woran die Zweibeiner gerade arbeiten“, zwitscherte er. Ich nickte. „Oft darf ich sogar bei der Konferenz dabei sein“, quakte ich. „Da besprechen die Leiter der Redaktionen, was in die Zeitung für den nächsten Tag soll.“ Andere sind da schon beim „Recherchieren“. Sie suchen also nach Informationen für ihre Artikel. Oder sie planen am Computer, wie die Seiten aussehen sollen: Welcher Text soll oben stehen, wie viele Spalten soll er haben und welches Foto passt? „Layout nennt man dieses Gerüst“, quakte ich. „Die Redakteure erstellen das selbst. Aber sie teilen sich die Arbeit auf.“ Denn die Seiten müssen zügig fertig werden, damit die Zeitung nachts gedruckt werden kann. Eure Paula

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