Das Gefieder der Lerchen ist recht unauffällig.

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Das Gefieder der Lerchen ist recht unauffällig. Ein wenig Schmuck gönnen sie sich aber doch.

„Sie tragen eine kleine Federhaube auf dem Kopf“, quakte meine Freundin Agnes. „Die Männchen stellen ihren Federschopf sogar manchmal auf.“ Sie sind auch etwas größer und schwerer. Und: „Sie singen oft im Flug“, quakte Agnes. Dabei kreisen sie über ihrem Revier und sind von unten oft kaum noch zu sehen. „Dann kommt es einem vor, als käme ihr Gesang direkt aus dem Himmel.“ Mehrere Minuten lang kann das so gehen. Die Männchen werden sich bald noch mehr ins Zeug legen müssen. „Sie umwerben ihre Herzenslerche auch am Boden“, quakte Agnes. „Dabei hüpfen sie herum, zittern mit den Flügeln und wackeln mit dem Schwanz. Und: Sie verbeugen sich sogar.“ Hat sich ein Paar gefunden, sucht die Lerchenfrau, meist im April, einen Platz zum Brüten. „Die perfekte Kükenstube ist ein ebener und trockener Platz am Boden, der nicht zu dicht bewachsen ist“, quakte Agnes. Hier scharrt die Lerchendame dann eine Mulde und polstert diese zum Beispiel mit Grashalmen aus. Bis zu sieben Eier legt sie in dieses Nest. „Und zwar meist eines pro Tag“, quakte Agnes. „Mit dem Brüten fängt die Lerchenmama an, sobald ihr Gelege vollständig ist.“ Eure Paula

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