Fußball-Fans brauchen starke Nerven.

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Fußball-Fans brauchen starke Nerven. Das gilt bei dieser WM besonders für die Fans der deutschen Mannschaft.

Wir Enten haben das Spiel am Samstag natürlich angeschaut – und zwar von einem Fensterbrett im Dorf aus: Da haben wir ins Wohnzimmer geschaut, wo eine Familie vor dem Fernseher saß. „Vielleicht kriegen sie noch einen Elfmeter“, sagte der Papa irgendwann, leicht verzweifelt. „Was passiert bei einem Elfmeter?“, quakte ich zu Agnes. „Dann darf ein Spieler aus elf Metern Entfernung auf das Tor schießen“, schnatterte Agnes. „Da stehen die Chancen nicht schlecht, dass er trifft.“ Ich nickte. „Warum schießen die keinen Zwölfmeter?“, schnatterte ich. „Frag Waschbär Waldemar“, quakte Agnes. „Den Elfmeter? Gibt es schon seit mehr als 120 Jahren“, brummte uns Waldemar später. Die Idee dazu hatte William McCrum, ein Torhüter aus Irland. Er ärgerte sich, wenn ein Schuss, der sehr wahrscheinlich im Tor gelandet wäre, durch ein Foul verhindert wurde. Er schlug daher einen „Strafstoß“ für die gefoulte Mannschaft vor. 1891 war es so weit. „Damals gab es noch keinen Punkt, von dem der Ball gekickt werden musste, sondern eine Linie“, brummte Waldemar. Sie war 12 Yard vom Tor entfernt. „Das haben sie einfach festgelegt“, brummte Waldemar. Und 12 Yard sind fast elf Meter. Wenige Jahre später wurde aus der Linie ein Punkt, der Abstand blieb gleich. Eure Paula

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