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Frühmorgens ist es noch leise, daher reichen Vogelstimmen viel weiter: Damit hatte uns Waldkauz Ulrich erklärt, warum viele Vögel sehr früh am Morgen zwitschern.

Frühmorgens ist es noch leise, daher reichen Vogelstimmen viel weiter: Damit hatte uns Waldkauz Ulrich erklärt, warum viele Vögel sehr früh am Morgen zwitschern.„Aber das ist noch gar nichts“, krächzte Ulrich. „Die Nachtigall singt sogar nachts.“ Meine Entenfreundin Klara wollte wissen, warum sie das tut. „Bei den Nachtigallen legen die Herren meist kurz vor Mitternacht mit ihrem Konzert los“, krächzte er. „Sie singen dann bis zur Morgendämmerung.“ Sie haben auch richtig viel zu zwitschern. So haben ihre Lieder viele verschiedene Strophen. „Die Zweibeiner haben bei manchen Vögeln bis zu 260 verschiedene Strophen gezählt, die die Tiere pro Nacht singen und dabei öfter wiederholen“, krächzte Ulrich. Besonders laut und kräftig singen Nachtigallen zwischen zwei und vier Uhr morgens. Hören kann man den Nachtgesang vor allem im Frühling. Dann sind nämlich die Nachtigall-Damen nachts hellwach, um nach einem netten Vogelmann zu suchen. „Sie verlassen sich dabei auf ihr Gehör“, krächzte Ulrich. „Den Gesang können sie am besten hören, wenn nicht alle anderen Vögel zwitschern.“ So kann sich die Nachtigallfrau den besten Sänger aussuchen. Später im Jahr singen auch Nachtigallen eher morgens – wohl um ihr Revier zu verteidigen. Eure Paula

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