Der Frühling ist auch die Zeit der Tierkinder.

Der Frühling ist auch die Zeit der Tierkinder. Viele meiner tierischen Bekannten werden bald Nachwuchs bekommen oder haben sogar schon welchen.

Daran musste ich denken, als ich neulich einen Spaziergänger mit einem großen Hund am See sah. Genau gequakt konnte ich den Zweibeiner kaum sehen, so weit weg war er. Der Hund stromerte derweil am Seeufer herum. Dann blieb er plötzlich stehen, den Kopf erhoben, die Ohren gespitzt. Er hatte etwas im Schilf entdeckt. „Auf einmal preschte er los“, quakte ich. „Als der Spaziergänger mitbekam, was sein Hund machte, hörte der schon längst nicht mehr hin“, schnatterte ich. Vielleicht wollte er auch nichts hören. „Wie im Rausch stob er mitten rein ins Schilf – und wenig später sah ich zwei Enten panisch auf den See hinaus flattern.“ Ich war ebenfalls erschrocken. Als ich mich wieder beruhigt hatte, fielen mir die vielen Küken und anderen Tierkinder ein. „Ich habe mich gefragt, wie viel Angst sie wohl haben, wenn so ein wildgewordener Hund da ins Schilf bricht“, quakte ich. „Die Zweibeiner müssen jetzt im Frühling besser auf ihre Vierpfoter aufpassen als sonst“, schnatterte meine Entenfreundin Agnes. Meine tierischen Verwandten werden es euch danken! Eure Paula

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