Am frühen Morgen ist es sehr ruhig.

Am frühen Morgen ist es sehr ruhig. Wir Enten haben See und Ufer dann fast für uns allein.

Fast, denn natürlich leben hier noch viele andere Tiere. Eines davon entdeckte meine Entenfreundin Klara gestern früh. Genau gequakt hat sie nur zwei große, lange Ohren hinter einem Busch bemerkt. „Ihr werdet es nicht glauben, aber ich habe den Osterhasen gesehen“, quakte sie mir und Ente Agnes leise. Wir reckten die Hälse. „Ist das nicht doch eher ein Kaninchen?“, schnatterte ich. Klara war verwirrt. „Gibt’s da einen Unterschied?“, schnatterte sie. „Und ob!“, quakte Agnes. In dem Moment wagte sich das Tier mit den langen Ohren aus der Deckung und richtete sich auf. „Das ist eindeutig ein Feldhase“, quakte Agnes. „Schaut euch nur an, wie groß er ist. Kaninchen sind viel kleiner. Außerdem haben Hasen wie der hier viel längere Ohren, zudem lange, kräftige Hinterbeine.“ Der Hase sah ziemlich gut in Form aus – gar nicht so gemütlich wie ich das von den Kaninchen kenne, die viele Zweibeiner als Haustiere halten. Wildkaninchen sind zwar viel größer, haben aber einen ähnlichen Körperbau. Vor allem aber sind sie nicht gern allein. „Der hier ist dagegen ein Einzelgänger“, quakte Agnes. „Ob es aber wirklich der Osterhase ist, kann ich dir auch nicht quaken.“ Eure Paula

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