Bin ich froh, dass ich ein warmes Nest habe, in das ich schlüpfen kann!

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Bin ich froh, dass ich ein warmes Nest habe, in das ich schlüpfen kann!

Auch wenn ich da nicht so empfindlich bin mit meinem Federkleid – derzeit finde ich es schon sehr frostig. Wenn ich da an die armen Kinder im Dorf denke, die mit dem Bus zur Schule fahren und morgens an der zugigen Haltestelle warten: Da stehen sie, dick eingemümmelt mit Anorak, Schal und Mütze. Wenn sich der Bus verspätet, hilft selbst das bei der Kälte nicht mehr viel. Da gehen sie dann schnell hin und her, damit ihnen wärmer wird. Neulich habe ich sogar gesehen, wie ein Kind richtig zitterte. Da fragte ich mich: Macht es das absichtlich? Ich fragte die Biberin Frau Dr. Raspelzahn, ob sie weiß, woher das kommt. Sie erklärte mir, dass der Körper das automatisch macht, um sich wieder aufzuwärmen. Dass es in seinem Inneren nämlich stets schön warm bleibt, ist wichtig für Organe wie Herz oder Leber. Die brauchen es immer gleich warm, damit sie richtig funktionieren. Wenn Hände und Füße etwas kühler werden, ist das nicht so schlimm. Das fühlt sich zwar nicht gut an und zeigt euch, dass ihr schnell ins Warme gehen sollt. Geht das nicht, versucht der Körper sich selbst zu helfen: Er spannt abwechselnd Muskeln an und entspannt sie wieder. „Das ist das Zittern, das du beobachtest hast“, sagte die Biberin. „Das wärmt.“ Das kennt ihr sicher vom Sport: Da kommt ihr sogar ins Schwitzen, weil die Muskeln so viel arbeiten! Eure Paula

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare