Freller wird geehrt

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Kultusgemeinde würdigt Einsatz für Gedenkstätten München – Karl Freller (57), Direktor der Stiftung bayerischer Gedenkstätten, erhält den Rabbiner-Spiro-Preis 2014.

Die undotierte Auszeichnung wird ihm am 10. Februar bei einem Festakt in der Münchner Residenz überreicht, wie der Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in München mitteilte. Die Laudatio hält der frühere evangelische Landesbischof Johannes Friedrich, der selbst 2009 den Preis entgegennahm.

Der CSU-Politiker Freller gehört seit 1982 dem Landtag an. Seit Dezember 2007 leitet er als Direktor die Stiftung Bayerische Gedenkstätten. Ihr obliegt die Trägerschaft über die KZ-Gedenkstätten Dachau und Flossenbürg. Ziel der Stiftung ist es, dass die Erinnerung an das nationalsozialistische Unrecht nicht allein als staatlicher Auftrag verstanden wird, sondern als gesellschaftliche Aufgabe. Die Auszeichnung ist nach dem Fürther Rabbiner David Spiro benannt. Obwohl dessen Familie von den Nazis ermordet wurde, baute er das jüdische Leben in Fürth wieder auf.  kna

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