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Einsatz eines Mediators vorerst kein Thema

Freie Wähler in Altötting fühlen „sich ausgegrenzt“  

  • Jens Zimmermann
    vonJens Zimmermann
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Die Fraktion der Freien Wähler Altötting haben in einem Antrag den Einsatz eines externen Mediators gefordert. Die Parteimitglieder fühlen sich derzeit ausgegrenzt und wollen wieder ein „gedeihliches Klima“.  

Altötting – Fraktionssprecher Konrad Heuwieser (FW) stellte am 14. April einen Antrag, um einen externen Mediator zu engagieren, der die Wogen im Gremium wieder glätten soll. „Um in Zukunft ein gedeihliches Klima in unserem Stadtratsgremium, das vom Austausch der unterschiedlichen Meinungen lebt, zu bekommen“, soll eine Zusammenkunft mit einem professionellen Moderation mit dem gesamten Stadtrat durchgeführt werden.

Freien Wähler in Altötting fühlen sich ausgegrenzt - Dingl nennt zwei Hauptgründe

Ergänzend zum Antrag erklärte Anton Dingl (FW), dass sie das Selbstverständnis haben aktiv mitzugestalten. „Derzeit haben wir aber das Gefühl ausgegrenzt zu werden“, so Dingl. Die Nichtberücksichtigung Konrad Heuwiesers beim Amt des Dritten Bürgermeisters und der Fraktionswechsel von Rosi Herrmann zur CSU wären die Hauptgründe dafür gewesen.

Diese Geschichten müssten ausgeräumt werden. Der Zusammenhalt und die gegenseitige Achtung sei wichtig. „Wir sehen uns als Team. Dies ist auch wichtig, um die kommenden schweren Aufgaben wie beispielsweise dem Klimawandel und der Mobilität zu meistern“, so Dingl. Die alten Kamellen müssten aufgelöst werden.

Antrag vorerst einstimmig abgelehnt

„Wir haben ein gutes Klima. Man sollte die ganze Thematik nicht zu sehr aufhängen“, glaubt Bürgermeister Stephan Antwerpen in der Stadtratssitzung vom Mittwoch (9. Juni). Natürlich habe es einige Punkte gegeben – wie das Stadtoberhaupt auch im unseren Interview erklärt – in dem das Gremium unterschiedlicher Meinung war. Doch davon würde die Politik leben und das sollte ausdiskutiert werden. Durch die sinkenden Corona-Neuinfektionen sollte hierfür auch bald wieder ein gemeinsames Getränk nach der Sitzung möglich sein.

Christian Pöllner (CSU) schlug vor, die kommende Klausur abzuwarten. Dort könnten über die Themen gesprochen werden. Sollte danach noch Handlungsbedarf bestehen, könnte immer noch ein externer Mediator beauftragt werden. Der Antrag wurde anschließend einstimmig abgelehnt. Dieser könne laut Antwerpen nochmal gestellt werden, wenn der Bedarf bei den Freien Wähler nach der Klausur noch vorhanden ist.

jz

Rubriklistenbild: © jz

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