Lebloser Körper im Inn

Frauenleiche bei Imst (Tirol) gefunden: Polizei geht von Mord aus

Eine Frau aus Imst (Tirol), die seit dem 25. Juni verschwunden war, wurde nun tot aus dem Inn geborgen. Ihr Mann steht unter Mordverdacht.

Eine an einem Stein im Inn hängende Leiche entdeckten Fußgänger am Freitag (3. Juli) gegen 18 Uhr bei Roppen (Bezirk Imst), etwa 50 Kilometer westlich von Innsbruck. Mitglieder der Wasserrettung Innsbruck und der FFW Rietz und Roppen konnten die weibliche Leiche gegen 20.25 Uhr aus dem Fluss bergen, heißt es in der Pressemitteilung der Tiroler Landespolizei.

Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft

Die Identität der Leiche stand zuächst noch nicht fest. Die Polizei ermittelte, und die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an. Doch bald herrschte Klarheit darüber, woher der Leichnam kam.

Die gerichtsmedizinische Obduktion konnte am Samstag (4. Juli) abgeschlossen werden. Bei der toten Frau im Inn handelt es sich um eine Frau, die einem Mord in Imst zum Opfer gefallen war. Ein Tatverdächtiger sitzt bereits in Untersuchungshaft. Die Umstände, unter denen die Leiche aufgefunden wurde und das Ergebnis der Obduktion seien mit dem Verdacht gegen den Beschuldigten in Einklang zu bringen, so die Polizei.

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Laut Tiroler Tageszeitung habe man seit Tagen nach der Frau aus Imst gesucht. Beim Tatverdächtigen handelt es sich um ihren Ehemann (33), der seine Frau am 25. Juni erstickt haben soll. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Wie die Leiche der Frau in den Inn gekommen ist, ist derzeit nicht bekannt. Unklar ist auch, ob und wann der mutmaßliche Täter die Leiche selbst in den Inn bei Imst befördert hat. (re/ki)

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