Frau Dr.

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Frau Dr. Raspelzahn ist in Sorge: „Wer weiß, wie lange ich noch Freude an den Büchern in meiner Bibliothek habe“, sagte sie.

„Wenn Papierfischchen in meine Biberburg kommen, sind die Bücher dahin.“ Wir Enten hatten noch nie von diesen Tieren gehört. „Aber wenn die wirklich in unserem See schwimmen, sollte es leicht für sie sein, in deine Burg zu kommen“, quakte Ente Agnes. Der Haupteingang des Biberbaus liegt unter Wasser – ideal also für Fische. „Das sind aber keine Fische, sondern Insekten“, erklärte uns die Biberin. Sie ähneln den Silberfischchen, die oft in feuchten Kellern herumkrabbeln: Sie sind grau. Ihr Körper sieht aus, als würde er aus langen Platten bestehen. Dazu kommen vorne zwei lange Antennen und hinten drei lange Schwanzfäden. Mit eineinhalb Zentimetern sind Papierfischchen etwas größer als Silberfischchen. „Sie fressen unter anderem Zellulose – also auch Papier“, sagte die Biberin. Gelangen diese Tiere in eine Bibliothek oder ein Museum, fressen die Krabbler Löcher in Bücher und Dokumente. Da die Biberburg einen zweiten Zugang hat, der vom Land aus zu erreichen ist, hat Frau Dr. Raspelzahn nun Angst, ihren Büchern könnte es ebenso ergehen. Zum Glück mögen es Papierfischchen eher warm und trockener als Silberfischchen. Eure Paula

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