Flüchtlinge vorerst in Zelten untergebracht

Wegen der Überfüllung der Zirndorfer Asylbewerbereinrichtung bringt die Regierung von Mittelfranken etwa 200 Flüchtlinge vorübergehend in zwei großen Zelten in Nürnberg unter. Außerdem sucht die Bezirksregierung nach alternativen Unterbringungsmöglichkeiten wie Hallen, damit die Flüchtlinge so kurz wie möglich in den Zelten bleiben müssen.

Eine menschenwürdige Unterbringung sei das jedoch nicht, sagte Dieter Maly, Leiter des Nürnberger Sozialamts. Am Mittwoch war nach dem Masern-bedingten Aufnahmestopp in der Münchner Bayernkaserne auch für die Erstaufnahmeeinrichtung in Zirndorf ein Aufnahmestopp verhängt worden.

In Bayern leben rund 43 000 Asylbewerber – 12 904 davon in einer der 175 Gemeinschaftsunterkünfte. Die Kreisverwaltungsbehörden stellen für 14 410 Personen Wohnraum zur Verfügung. In den beiden Erstaufnahmeeinrichtungen waren 2698 Menschen untergebracht, die übrigen Personen leben in Privatwohnungen.  mm

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