Oft fliegt meine Entenfreundin Agnes ins Dorf, um zu schauen, ob es neue Pflanzen in den Gärten der Zweibeiner gibt.

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Oft fliegt meine Entenfreundin Agnes ins Dorf, um zu schauen, ob es neue Pflanzen in den Gärten der Zweibeiner gibt.

Manchmal fliegen Ente Klara und ich mit, so auch am vergangenen Sonntag. Wir landeten in einem großen Garten am Dorfrand und watschelten staunend zwischen den Blumen herum. Da quakte Klara plötzlich: „Hat da gerade ein Hahn gekräht, ganz leise nur?“ Agnes und ich hatten nichts gehört. Auch war weit und breit kein Hahn zu sehen. Agnes und ich watschelten trotzdem näher und lauschten – und jetzt hörten wir das Krähen auch. Agnes zeigte plötzlich mit dem Flügel auf das Blatt einer Lilie. „Das war kein Hahn, sondern dieser Krabbler hier“, quakte sie. Tatsächlich saß da ein kleiner Käfer mit feuerrotem Rückenschild und ebenso gefärbten Flügeldecken. Krabbelbeine, Kopf und die langen Fühler glänzten dagegen schwarz. Um besser sehen und hören zu können, kamen wir ihm mit unseren Schnäbeln ganz nah. Doch plötzlich war der Käfer weg. „Wo ist er hin?“, quakte Klara. „Irgendwo auf dem Boden, nehme ich an“, schnatterte Agnes. „Das war nämlich ein Lilienhähnchen: Das leise Krähen war ein Warnruf. Und wenn es allzu brenzlig wird, lassen sich diese Käfer einfach fallen.“ Eure Paula

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