Fällt ein Biber einen Baum, kann viel schief gehen.

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Erst neulich hat ein Verwandter von Frau Dr. Raspelzahn einen Unfall verursacht – weil der Baum ausgerechnet auf eine Straße gestürzt ist.

„So was passiert doch nur Stümpern“, sagte Frau Dr. Raspelzahn verächtlich. Wir Enten bräuchten uns also keine Sorgen um sie zu machen. Meine Freundin Klara trieb eine andere Frage um. Die Biberin hatte uns erzählt, dass sie manchmal die ganze Nacht lang an einem Stamm nage. „Die viele Nagerei setzt den Zähnen doch gehörig zu“, quakte Klara. „Das sieht man Ihren Zähnen aber nicht an.“ Die Biberin nickte. „Das liegt daran, dass meine Nagezähne ständig nachwachsen“, sagte sie. Deren Vorderseite besteht aus einer dünnen, harten Schmelzschicht, die Rückseite dagegen aus weicherem Dentin. Diese nutzt sich beim Nagen schneller ab als die äußere. So bleiben die Zähne immer scharf.

Doch da gab es noch etwas, was Klara schon länger wissen wollte. „Wie ist das eigentlich mit den vielen Spänen?“, quakte sie. „Verschlucken Sie sich da beim Nagen nicht manchmal?“ Frau Dr. Raspelzahn schüttelte den Kopf. „Aber nein, wir Biber kennen da einen Trick.“ Zwischen den kräftigen Schneide- und den Backenzähnen gebe es bei Bibern Lücke, erklärte uns Frau Dr. Raspelzahn. „Die verschließen wir einfach mit unserer Zunge. So können wir sogar unter Wasser nagen.“ Eure Paula

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