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Exklusiver Wetterbericht für die Region

Schneenachschub mit Regen im Anflug: „Erich“ und „Ida“ mit eisigen Temperaturen im Gepäck

Das Wetter in Südostbayern ab 22. Januar 2022
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Das Wetter in Südostbayern ab 22. Januar 2022
  • M. Cihad Kökten
    VonM. Cihad Kökten
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Am Donnerstag (20. Januar) sollte der Winter kommen. Na ja, das hat zumindest in Lagen über 600 Meter auch tagsüber schon funktioniert. Die Niederungen bekamen dann erst am Abend eine Schippe Schnee ab. Dann aber teilweise sogar sehr ordentlich.

Der kurze aber heftige Wintereinbruch sorgte für teils chaotische StraßenverhältnisseVerantwortlich dafür waren das starke westlich von Irland gelegene Hoch „Erich“ und das Tief „Ida“ bei Finnland, die zusammen feuchte Polarluft zu uns nach Deutschland schaufelten. Neben viel Wind und sogar Gewittern brachten sie verbreitet auch Schnee-, Schneeregen oder Graupelschauer. Auch am Freitag (21. Januar) sorgten sie dann noch für vereinzelte Schneefälle.

Das Wetter in Südostbayern ab 22. Januar 2022

Am Samstag (22. Januar) könnte uns im Südosten „Erich“ jetzt nochmal einen ordentlichen Schneenachschub bescheren, während er im Norden schon wieder wärmere Luft und Regen bringt. Bei uns sind dann 20-40 Zentimeter Neuschnee möglich, im Stau der Chiemgauer Alpen sogar bis zu 50 Zentimeter.

Hierbei handelt es sich um eine „Aufgleitfront“, wie Meteorologe Kai Zorn erklärt: „Das bedeutet: Die milde und die feuchte Luft, die von der Nordsee kommt, gleitet auf die kalte Luft auf, staut sich an den Alpen und löst Niederschläge aus, die zunehmend in Regen und Schneeregen übergehen. Außer im Südosten, da schneit es zum Teil kräftig weiter.“

Wie lange uns der Schnee aber erhalten bleibt ist wie so oft in diesem Jahr eine Frage der Höhenlage. Über 600-700 Meter werden wir es sicher länger weiß haben, während es darunter schnell wieder grün wird.

Die Aussichten für die Region im Detail:

  • Samstag (22. Januar): Am Samstag fällt bereits von der Früh an Schnee. Dabei erreichen wir morgens Temperaturen von 0 Grad in Altötting und Rosenheim, -1 Grad im Berchtesgadener Land, bis -2 Grad erreichen wir in Mühldorf und Traunstein. Auch tagsüber schneit es entlang der Alpen, das auch länger anhaltend und kräftig. Eine sogenannte „Aufgleitwarmfront“ bringt uns einiges an Schnee. Aber in Lagen unter 400-500 Meter wird sich wohl zunehmend Regen dazu mischen können. Die Temperaturen erreichen 1 Grad in Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf, Rosenheim und Traunstein.
  • Sonntag (23. Januar): Auch der Sonntag wird winterlich, wir starten mit Temperaturen, die zwischen 1 Grad in Altötting, Berchtesgadener Land und Rosenheim und um die 0 Grad in Mühldorf und Traunstein liegen. Es schneit dabei weiter, allerdings in Lagen unterhalb von 500 Meter wohl zunehmen mit Regen gemischt. Tagsüber erreichen wir Temperaturen zwischen 3 Grad in Rosenheim und Altötting, um die 2 Grad erreichen wir im Berchtesgadener Land, Mühldorf und Traunstein.
  • Montag (24. Januar): Der Montag startet aus einer winterlichen Nacht mit Temperaturen zwischen 0 Grad in Altötting, dem Berchtesgadener Land und Mühldorf und -1 Grad in Traunstein. Dank erster Wolkenlücken kühlt es in Rosenheim bei bis -4 Grad stärker aus. Ansonsten ist am Montag erstmal Niederschlagspause angesagt. Die Sonne hat aber mit Nebelfeldern zu kämpfen. Die Temperaturen liegen zwischen 3 Grad im Berchtesgadener Land und Rosenheim, und 2 Grad in Traunstein, Altötting und Mühldorf.
  • Dienstag (25. Januar): Der Dienstag könnte uns nach einer kalten Nacht mit Temperaturen zwischen 1 und -1 Grad wahrscheinlich die nächste Fuhre Schnee bringen. Allerdings sind keine großen Neuschneemengen zu erwarten. Am Tag steigt das Thermometer auf 2 bis 1 Grad.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Die weiteren Aussichten:

Geht der Winter in die Verlängerung oder kommen wir erneut unter einem kräftigen Hoch mit viel Nebel wie in den letzten Wochen? Aktuell schaut es so aus, dass sich der Winter weiter halten könnte, wenigstens in Lagen über 500-600 Meter. Am Mittwoch (26. Januar) ist erstmal wieder eine Niederschlagspause, die Temperaturen liegen zwischen 4 und 1 Grad.

Bereits am Donnerstag (27. Januar) könnte erneut teilweise auch stärkerer Schneefall einsetzen. Dabei steigen die Temperaturen auf 2 bis 0 Grad. Der Freitag (28. Januar) gestaltet sich bei ähnlichen Temperaturen weiterhin winterlich. Wobei das nur einen groben Trend darstellt und mit sehr viel „könnte“ gelesen werden muss.

Zorn schildert es so: „Das Problem ist im Moment, dass die Modelle ständig nach oben und nach unten wechseln. Wir müssen uns auf 3-4 Tage herantasten, damit wir so ein bisschen mehr auf Sicht kommen.“ Alles, was über diese 3-4 Tage hinaus geht, ist mehr als unsicher.

mck/Himmel im Südosten