Wer etwas erleben und entdecken will, muss nicht um die ganze Welt reisen.

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Wer etwas erleben und entdecken will, muss nicht um die ganze Welt reisen.

Es reicht, wenn er sich Zeit lässt und nah rangeht: So hält das meine Entenfreundin Agnes – und macht dabei manch erstaunlichen Fund. „Schaut mal, wer da vor sich hindöst!“, quakte sie plötzlich. Ente Klara, Waldkauz Ulrich und ich konnten erst nichts Besonderes erkennen. „Ein abgebrochener Zweig!“, krächzte Ulrich und tat, als müsse er gähnen. „Das ist ja ein Tier!“, schnatterte Klara plötzlich. Tatsächlich: Da war ein Falter, der sich so geschickt zu einem Schläfchen zusammengerollt hatte, dass er dabei wie ein Zweig aussah. Das lag auch an der Farbe seiner Flügel: Die vorderen hatten ein graubraunes Rindenmuster, die hinteren Flügel waren beigeweiß – wie die Bruchstelle eines Zweiges. „Das macht der Mondvogel ganz schön schlau, nicht wahr?“, quakte Agnes. „Singvögel würden ihn gern verspeisen. Mit dem Zweigtrick kann er aber ungesehen den Tag verschlafen.“ Klara war verwirrt. „Wieso Vogel? Außer uns vieren sehe ich hier keinen“, quakte sie. „Ich meine den Nachtfalter“, schnatterte Agnes und zeigte auf den Zweig, der keiner war. „Der Mondvogel heißt so, weil er nachts fliegt. Er wird zudem von hellem Licht angezogen.“ Eure Paula

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