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Eröffnung frühestens im Frühjahr 2023

„Es stagniert“: Warum die Eröffnung der NS-Dokumentation Obersalzberg erneut verschoben wird

Markantes Gebäude: Der Erweiterungsbau für die NS-Dokumentation ist fertig. Die Eröffnung verschiebt sich aber dennoch.
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Markantes Gebäude: Der Erweiterungsbau für die NS-Dokumentation ist fertig. Die Eröffnung verschiebt sich aber dennoch.
  • VonKilian Pfeiffer
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Das Ausstellungsgebäude am Obersalzberg öffnet jetzt frühestens im Frühjahr 2023. Die geplante Eröffnung für Ende dieses Jahres ist vom Tisch. Wie es zu der Verzögerung kommt.

Berchtesgaden – Die Eröffnung des 30-Millionen-Erweiterungsbaus der Dokumentation Obersalzberg auf Hitlers ehemaligem Hausberg verzögert sich ein weiteres Mal. Das bestätigte der Leiter der Dokumentation, Sven Keller vom Institut für Zeitgeschichte (IfZ) München-Berlin, auf Anfrage.

Frühestens im Frühjahr 2023 soll nun eröffnet werden. Die geplante Eröffnung für Ende dieses Jahres ist vom Tisch. Der Termin war seit 2020 bekräftigt worden. Eingehalten werden kann er nun nicht mehr.

Lieferprobleme bei Aluminium, Edelstahl und Schichtholz

„Wir kämpfen aktuell mit Lieferproblemen“, sagt Sven Keller. Zwar steht der Erweiterungsbau. Das Staatliche Bauamt Traunstein hatte diesen bereits Ende vergangenen Jahres offiziell an das IfZ übergeben. Doch der Einbau der Ausstellung, für den knapp ein Jahr Zeit eingerechnet wurde, stagniert.

Die beauftragten Firmen kämpfen mit enormen Lieferproblemen bei Aluminium, Edelstahl und Schichtholz. Weil die Gewerke wiederum voneinander abhängig sind, können bereits festgelegte Termine von Handwerkern nicht eingehalten werden. „Es stagniert“, bestätigt Sven Keller. Die Ausstellungsmöbel für den Erweiterungsbau, die individuell gefertigt werden, lassen teilweise auf sich warten.

Die Möbel werden außerhalb von einer Fremdfirma zusammengebaut. Tische, Fronten und multimediale Einheiten sollen später direkt vor Ort eingebaut werden. Künftig stehen mehr als 1000 Quadratmeter für Ausstellungen zur Verfügung. Auch das Bunkersystem aus der NS-Zeit wird in Teilen an die Ausstellung angeschlossen sein. Das neue Gebäude wurde in einen Hang gegenüber dem bestehenden Museum gebaut. Zurzeit ist alles geschlossen.

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