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Erster Kandidat für Sonnleitner-Nachfolge

Herrsching/München  - Für die Nachfolge des im Frühjahr 2012 aus dem Amt scheidenden Bauernpräsidenten Gerd Sonnleitner gibt es eine erste Bewerbung.

Der ebenfalls aus Niederbayern kommende Bezirkschef Walter Heidl hat bei der Landesversammlung des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) in Herrsching a. Ammersee (Landkreis Starnberg) seine Kandidatur für das bayerische Präsidentenamt angemeldet. Sonnleitner, der zugleich Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) ist, hatte im Sommer angekündigt, nicht mehr für beide Ämter zu kandidieren.

Die Wahlen für das Präsidentenamt beim BBV sind am 3. Mai, wie der Verband am Dienstag in München mitteilte. Bereits am 18. April muss eine neue Landesbäuerin gewählt werden. Denn auch Amtsinhaberin Annemarie Biechl, zugleich CSU-Landtagsabgeordnete, kandidiert nicht mehr für das Spitzenamt bei den bayerischen Landfrauen. Für ihre Nachfolge bewirbt sich Anneliese Göller, seit fünf Jahren Bezirksbäuerin in Oberfranken.

Walter Heidl ist seit zehn Jahren Präsident des BBV-Niederbayern und - wie der 63-jährige Sonnleitner - Schweinemäster. Von Nachteil für seine Wahlchancen könnte sein, dass er wie Sonnleitner aus Niederbayern kommt. Auch dem Milchbauern und Vizechef des BBV in Schwaben, Alfred Enderle, werden Ambitionen auf das Spitzenamt nachgesagt, ebenso dem Ansbacher Kreisobmann Ernst Kettemann, wie Medien berichten.

Sonnleitner führt den Bayerischen Bauernverband seit 21 Jahren, deutscher Bauernpräsident ist er seit 15 Jahren. An der Spitze der europäischen Organisation will er vorerst bleiben.

Auch auf Bezirksebene steht ein Generationswechsel an der BBV-Verbandsspitze bevor. Die Präsidenten Jürgen Ströbel (Mittelfranken), Werner Reihl (Oberfranken) und Leonhard Keller (Schwaben) treten nicht mehr zur Wiederwahl an. Die Bezirkspräsidenten Max Weichenrieder (Oberbayern), Franz Kustner (Oberpfalz) und Bernhard Weiler (Unterfranken) kandidieren hingegen erneut. Bis Ende des Jahres werden die Wahlen in den 6700 Ortsverbänden des BBV abgeschlossen sein. Im Januar und Februar 2012 wählen die 72 Kreisverbände dann ihre Kreisbäuerinnen und Kreisobmänner.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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