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Den ersten Schultag wollten wir Enten nicht verpassen: Agnes, Klara und ich waren gestern im Dorf in der Nähe des Sees, um die kleinen Zweibeiner an ihrem ersten Schultag zu sehen.

Den ersten Schultag wollten wir Enten nicht verpassen: Agnes, Klara und ich waren gestern im Dorf in der Nähe des Sees, um die kleinen Zweibeiner an ihrem ersten Schultag zu sehen.„Hast du diesen Buben mit dem hellblauen Schulranzen gesehen?“, schnatterte Klara und zeigte mit dem Flügel auf eines der Kinder. Sie war nämlich neidisch auf die bunten Sachen der Kinder. „Stell dir vor, meine Federn hätten diese schöne Farbe“, quakte sie. „Oder wenigstens mein Schnabel!“ Agnes nickte. „Ein blauer Schnabel würde dir gut stehen“, quakte sie. „Allerdings solltest du deine weißen Federn auf keinen Fall dunkel einfärben. Das könnte zu Verwechslungen führen.“ Sie erklärte uns, dass es tatsächlich Enten mit blauem Schnabel gibt: Die Männchen der Schwarzkopf-Ruderenten. Diese Entenart kommt aus Kanada und den USA. Vor etwa 70 Jahren brachten Zweibeiner einige Tiere nach Europa – um sie in Zoos zu halten. Allerdings sind einige Enten ausgebüxt – und haben sich seither auch in Westeuropa verbreitet. Damit werden sie zum Problem für die europäischen Weißkopf-Ruderenten, die vom Aussterben bedroht sind. Die eng verwandten amerikanischen Enten sind eine Konkurrenz – und machen ihnen das Leben noch zusätzlich schwer. Eure Paula

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