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Ernte: Sonnentage lassen Bauern hoffen

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Landwirte wollen die letzten Sommertage nutzen.

München - Der Sommer 2011 war aus Sicht der Landwirte eine Enttäuschung. Die letzten Sonnentage sollen jetzt noch intensiv genutzt werden. Einige Regionen in Bayern sind besonders gebeutelt.

Mit der Sonne kehren dieser Tage auch die Erntefahrzeuge auf die Felder zurück. Nach einer bisher eher durchwachsenen Getreideernte holen die Bauern nun mit Macht die reifen Feldfrüchte in die Scheunen: “Jetzt hoffen die Landwirte auf die nächsten drei Tage“, sagte der Referent für Getreide- und Ölsorten im Bayerischen Bauernverband (BBV), Matthias Tick, angesichts der guten Wetterprognosen bis zum Wochenende.

Bei Sorten wie Weizen und Winterroggen seien im Durchschnitt erst zwei Drittel der Ernte eingeholt, 30 bis 40 Prozent des Korns stünden angesichts der vielen Regentage noch. Bei der Sommergerste, die bei guter Qualität auch als Braugerste genutzt werde, sei kaum die Hälfte geerntet. “Im Süden ist die Gerste zwar größtenteils geerntet, aber in Franken dürften erst 20 bis 30 Prozent drin sein“, schätzt Tick. Genaue Zahlen über Erntemengen lagen zunächst noch nicht vor.

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Der Winterraps sei - ebenso wie vereinzelt Wintergerste - zudem vielerorts zunächst noch stehengelassen worden, da die Pflanzen trotz bereits fast reifer Früchte am Halm nochmals ausgetrieben hätten (Zwiewuchs): “Da muss man sehen, was man nun damit macht.“

Insgesamt sei Franken wetterbedingt diesmal besonders gebeutelt, erläuterte Tick. Ursache sei vor allem die Frühjahrstrockenheit dort. “Im Norden gab es fast über alle Sorten hinweg eine schlechte Ernte, allenfalls beim Weizen ist noch etwas zu retten“, glaubt der Experte. Insgesamt standen in Bayern mehr als eine Million bepflanzte Hektar Getreide zur Ernte an, zudem 140 000 Hektar Raps und etwa 25 000 Hektar sogenannte Körnerleguminosen wie Bohnen, Erbsen oder Linsen.

dpa

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