Erneuter Warnstreik

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Sicherheitspersonal am Flughafen legt Arbeit nieder München – Knapp 70 Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes am Flughafen München sind gestern in einen Warnstreik getreten.

Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi legte mehr als ein Drittel der Schicht unter anderem an den Außentoren und im Terminal 1 für fünf Stunden die Arbeit nieder. „Unsere Ziele sind ein besseres Angebot zu einem früheren Termin“, teilte ein Sprecher von Verdi mit.

Nach Angaben der Flughafengesellschaft FMG hatte der Streik keine Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung des Grundlohnes um 1,50 Euro pro Stunde für die gesamte Sicherheitsbranche. Die Flughafengesellschaft bietet für ihre 670 Sicherheitsmitarbeiter 30 Cent mehr. Zudem soll nach dem Willen von Verdi die Zulage für Personen- und Warenkontrollen angehoben werden. Verdi fordert zudem, dass der neue Tarifvertrag früher als von den Arbeitgebern angeboten abgeschlossen wird. Diese hatten eine Laufzeit vom 20. Februar an vorgeschlagen – ohne eine rückwirkende Nachzahlung von möglichen Tariferhöhungen. Ein Flughafensprecher teilte mit, dass der Warnstreik weder Starts und Landungen noch die Kontrollen von Passagieren beeinträchtigt habe. Dafür sei eine andere Sicherheitsgesellschaft zuständig. Derweil kündigt die Gewerkschaft weitere Streiks an. Einige hätten sich, so Verdi-Vertreter Ingo Harms, schon Gedanken darüber gemacht, wie sich ein Streik auf die Münchner Sicherheitskonferenz am Wochenende auswirken würde. lby/pri

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