Erneut rechte Schmierereien

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Serie ähnlicher Taten seit Beginn des NSU-Prozesses – Polizei nimmt drei Verdächtige fest Erneut sind Rechtsextreme in München mit Schmierereien gegen linke Einrichtungen aktiv geworden – seit Beginn des NSU-Prozesses reißt die Serie von Attacken nicht ab.

Ziel waren am Mittwoch wieder die Rosa-Luxemburg-Stiftung an der Westendstraße und das Wohnprojekt „Ligsalz8“, das sich gegen Rassismus stark macht.

Gegen 17.50 Uhr wurde die Polizei darauf aufmerksam gemacht, dass drei Personen auf die Straße vor das Haus Westendstraße 19 mit Kreide „Keine Macht den Kommunisten“ und „Anti-Antifa“ gekritzelt hatten. Am Gebäude der hier ansässigen Rosa-Luxemburg-Stiftung waren erst in der Nacht auf den 24. Mai vier Fensterscheiben eingeschlagen worden. Auch vor dem Wohnprojekt an der Ligsalzstraße 8 wurden solche Schmierschriften entdeckt. Das Haus war zuletzt bereits vier Mal attackiert worden.

Weil Zeugen die für die Schmierereien Verantwortlichen beschrieben, konnte die Polizei wenig später einen 27-Jährigen und eine 20-Jährige, beide aus München, sowie einen 20-Jährigen aus dem Landkreis München festnehmen. Alle drei sind der Polizei als politisch rechts motiviert bekannt. Die Tatverdächtigen wurden wieder entlassen, nun wird ermittelt, ob sie für weitere Sachbeschädigungen verantwortlich sind.   wö

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