Entfleucht euch ein stinkender, lauter Furz, dann ist euch das vermutlich peinlich.

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Entfleucht euch ein stinkender, lauter Furz, dann ist euch das vermutlich peinlich.

„Da sind wir Enten zum Glück fein raus“, quakte Klara, die neulich Ohrenzeugin eines solchen Zweibeiner-Furzes geworden ist. Wir Vögel pupsen nämlich nicht. Das liegt daran, dass in unserem Darm keine Bakterien wohnen, die furztaugliche Gase bilden. Damit sind wir aber eher eine tierische Ausnahme. „Viele Tiere pupsen genau wie die Zweibeiner“, quakte meine Entenfreundin Agnes. „Das gilt etwa für Katzen, Hunde, Ziegen, Elefanten, aber auch Ratten und sogar viele Schlangen.“ Anders als euch Zweibeinern ist Tieren das aber nicht peinlich – im Gegenteil: Manche nutzen das sogar gezielt. „Ihr werdet es nicht glauben, aber ein Furz kann Leben retten“, schnatterte Agnes. Hat eine Kröte etwa einen Bombardierkäfer verschlungen, kann ihr das übel aufstoßen – zumindest, wenn sie eine bestimmte Art dieser Käfer erwischt hat. „Diese Krabbler wehren sich, indem sie ein Gas ausstoßen“, quakte Agnes. „Das bringt die Kröte oft dazu, den Käfer wieder hochzuwürgen, der dann munter davonkrabbelt.“ Seekühe wiederum lagern in ihrem Körper entstandene Gase in Darmtaschen ein: Sie geben ihnen Auftrieb. Zum Abtauchen müssen sie aber erst furzen. Eure Paula

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